Lymphdrainage bei Lipödem und nach Operationen
Schwere, geschwollene Beine oder ein dicker Arm nach einer Operation: Dahinter steckt oft Flüssigkeit, die das Lymphsystem nicht mehr ausreichend abtransportiert. Die manuelle Lymphdrainage setzt genau dort an.
Was passiert bei der Lymphdrainage?
Mit sanften, rhythmischen und kreisenden Griffen verschieben wir die Gewebeflüssigkeit in Richtung der Lymphgefäße. Anders als bei einer Massage wird nicht geknetet. Der Druck ist bewusst leicht. Die meisten empfinden die Behandlung als beruhigend. Mehr dazu auf unserer Seite zur manuellen Lymphdrainage.
Bei welchen Beschwerden wird sie verordnet?
- Nach Operationen und Verletzungen, um Schwellungen schneller abzubauen
- Bei Lymphödemen, etwa nach einer Brustkrebs-Behandlung mit Entfernung von Lymphknoten
- Bei Lipödem, um Spannungsgefühle und Schmerzen zu lindern
- Bei chronischer Venenschwäche mit schweren, geschwollenen Beinen
Lipödem: Was kann die Lymphdrainage leisten?
Ein Lipödem ist eine Fettverteilungsstörung, meist an Beinen und Hüften. Die Lymphdrainage beseitigt das Fettgewebe nicht, kann aber Schwellungen, Druckschmerz und das Schweregefühl spürbar lindern. Am besten wirkt sie zusammen mit Kompression und Bewegung.
Lymphdrainage mit Gerät
Ergänzend zur manuellen Behandlung arbeiten wir mit einem Kompressionsgerät: Manschetten an Armen oder Beinen füllen sich nacheinander mit Luft und erzeugen einen wellenförmigen Druck, der den Abtransport der Flüssigkeit unterstützt.
MLD-30, MLD-45, MLD-60: Was heißt das?
Die Zahl auf dem Rezept gibt die Behandlungszeit in Minuten an. Welche Dauer nötig ist, entscheidet Ihre Ärztin oder Ihr Arzt nach Ausmaß der Schwellung.
Lymphdrainage in Hagen
Unser Inhaber Ahat Ender Karakurt ist ärztlich geprüfter Lymphdrainage- und Ödemtherapeut. Wenn Sie nicht mobil sind, ist die Behandlung nach Absprache auch als Hausbesuch möglich. Jetzt Termin anfragen.
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche oder therapeutische Untersuchung.