Schröpfen, Cupping, Hijama: Wo liegt der Unterschied?
Runde Flecken auf dem Rücken von Sportlern haben das Schröpfen bekannt gemacht. Doch hinter Begriffen wie Cupping, Schröpfmassage und Hijama stecken unterschiedliche Verfahren.
Trockenes Schröpfen (Cupping)
Schröpfgläser werden auf die Haut gesetzt, in ihnen entsteht ein Unterdruck. Die Haut bleibt unverletzt. Der Sog regt die Durchblutung an und lockert das darunterliegende Gewebe. „Cupping“ ist schlicht das englische Wort dafür.
Schröpfmassage
Bei der Schröpfmassage bleibt das Glas nicht stehen: Auf geölter Haut wird es in fließenden Bahnen über die Muskulatur bewegt. So verbindet sie die Wirkung des Schröpfens mit der einer Massage. Das ist die Form, die wir anbieten. Mehr dazu auf der Seite zur Schröpfmassage.
Hijama (blutiges Schröpfen)
Bei der Hijama wird die Haut vor dem Aufsetzen der Gläser leicht eingeritzt, sodass Blut austritt. Dieses blutige Schröpfen ist ein Eingriff, den wir nicht durchführen. Wer danach sucht, wendet sich an eine Arzt- oder Heilpraktikerpraxis.
Für wen eignet sich die Schröpfmassage?
- bei tiefsitzenden Verspannungen in Rücken, Schultern und Nacken
- bei Muskelverhärtungen nach Belastung
- als Ergänzung zu klassischer Massage oder Faszientherapie
Bleiben Flecken zurück?
Rötungen oder runde, bläuliche Flecken sind möglich. Sie sind keine blauen Flecken im üblichen Sinn und klingen in der Regel nach einigen Tagen von selbst ab.
Wann sollte man nicht schröpfen?
Bei Hautverletzungen oder -erkrankungen an der betroffenen Stelle, bei Blutgerinnungsstörungen oder der Einnahme blutverdünnender Medikamente sprechen Sie bitte vorher mit uns oder Ihrer Arztpraxis.
Schröpfmassage in Hagen
Die Schröpfmassage können Sie bei uns ohne Rezept buchen. Ahat Ender Karakurt hat dazu die Fortbildung „Schröpfen in der Physiotherapie“ absolviert. Termin anfragen
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche oder therapeutische Untersuchung.